Drehschieberpumpen (Baureihe MDPG)
Drehschieberpumpen sind Verdrängerpumpen, die bereits bei kleinen Volumenströmen hohe Förderdrücke erzeugen. Die Baureihe MDPG von VENTAIX ist magnetgekuppelt und damit dichtungslos – besonders geeignet für gefährliche, toxische oder brennbare Chemikalien. Verfügbar in PP, PVDF, Edelstahl und Hastelloy, bis 25 bar Systemdruck und 160 °C.
Drehschieberpumpen: präzise Förderprozesse in der Industrie
Drehschieberpumpen gehören zu den Verdrängerpumpen. Sie erzeugen bei kleinen Volumenströmen hohe Förderdrücke und eignen sich dadurch für präzise Förderaufgaben. In Verbindung mit einem Frequenzumrichter können beliebige Volumina gefördert werden. Unsere Magnetdrehschieberpumpen der Baureihe MDPG besitzen zudem dank der Magnetkupplung keine verschleißende Gleitringdichtung und sind somit sehr wartungsarm.
Funktionsprinzip der Drehschieberpumpe

Drehschieberpumpen besitzen mehrere auf einem Rotor angeordnete Schieber. Bei Rotation der Pumpenwelle werden die Schieber durch Fliehkraft nach außen gegen das exzentrisch zur Motorwelle angeordnete Gehäuse gedrückt. Zwischen zwei Schiebern entsteht so ein Volumen, das vom Saugstutzen zum Druckstutzen geschoben wird. Dieser Vorgang wiederholt sich kontinuierlich, sodass auch bei kleinen Drehzahlen ein gleichmäßiger Förderstrom entsteht.
Drehschieberpumpe der Baureihe MDPG: magnetgekuppelt und dichtungslos
Die Drehschieberpumpen der Baureihe MDPG sind durch eine magnetische Kupplung gekennzeichnet – dieselbe bewährte Kupplungstechnik wie bei den Magnetkreiselpumpen. Dadurch ist keine Wellendurchführung mit Gleitringdichtung notwendig, der Verschleiß wird auf ein Minimum reduziert und die Pumpen sind so gut wie wartungsfrei.
Werkstoffe
Unsere Magnetdrehschieberpumpen sind in Kunststoff und Edelstahl lieferbar. Kunststoffausführungen gibt es in PP und PVDF: PP bietet meist eine gute Beständigkeit gegen verschiedene Medien, PVDF kommt bei höheren Anforderungen und Temperaturen bis 90 °C zum Einsatz. Bei höheren mechanischen oder thermischen Belastungen kommen Drehschieberpumpen aus Edelstahl zum Einsatz – temperaturbeständig bis 160 °C.
Anwendungen von Drehschieberpumpen
Die MDPG-Drehschieberpumpen finden dort Anwendung, wo eine präzise und sichere Förderung von korrosiven, alkalischen oder toxischen Flüssigkeiten notwendig ist:
- Chemische Industrie: Förderung aggressiver Chemikalien wie Säuren, Laugen und Lösungsmittel
- Pharmazeutische Industrie: Fördern, Mischen und Dosieren viskoser Flüssigkeiten, mit Frequenzumrichter nahezu beliebiges Volumen
- Umweltschutz: Abwasserbehandlung und Entsorgung von Ölen, Öl-Wasser-Gemischen oder toxischen Abwässern
- Magnetgekuppelt und damit dichtungslos
- Wartungsarm durch Verzicht auf Gleitringdichtung
- Hohe Förderdrücke bereits bei kleinen Volumenströmen
- Präzise Volumenregelung mit Frequenzumrichter
- Werkstoffvielfalt: PP, PVDF, Edelstahl und Hastelloy
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Häufige Fragen zu Drehschieberpumpen
Was unterscheidet eine Drehschieberpumpe von einer Kreiselpumpe?
Als Verdrängerpumpe erzeugt die Drehschieberpumpe auch bei kleinen Volumenströmen hohe Förderdrücke – ein Bereich, in dem eine Kreiselpumpe hydraulisch nicht effizient arbeiten würde.
Sind Drehschieberpumpen leckagefrei?
Ja, die Baureihe MDPG nutzt dieselbe Magnetkupplungstechnik wie die Magnetkreiselpumpen und kommt dadurch ohne Wellendurchführung und Gleitringdichtung aus.
Für welche Medien eignet sich die MDPG besonders?
Für korrosive, alkalische oder toxische Flüssigkeiten – etwa Säuren, Laugen und Lösungsmittel in der Chemie- und Pharmaindustrie.